{"id":2598,"date":"2017-01-18T08:37:37","date_gmt":"2017-01-18T07:37:37","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/?page_id=2598"},"modified":"2021-06-30T04:34:05","modified_gmt":"2021-06-30T02:34:05","slug":"juedischer-friedhof","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/juedischer-friedhof\/","title":{"rendered":"Juedischer Friedhof"},"content":{"rendered":"<h3>Auf diesem Friedhof sind bestattet:<\/h3>\n<p><strong>ABRAHAM MOISES<\/strong><br \/>1766 &#8211; 29.12.1847<\/p>\n<p><strong>HENRIETTE MOISES<\/strong><br \/>17.05.1818 &#8211; 17.12.1896<\/p>\n<p><strong>SUSANNA MOISES<\/strong><br \/>30.09.1896 &#8211; 26.08.1897<\/p>\n<p><strong>ADOLF MOISES<\/strong><br \/>27.09.1897 &#8211; 31.10.1897<\/p>\n<p><strong>HERMANN MOISES<\/strong><br \/>24.11.1898 &#8211; 17.02.1902<\/p>\n<p><strong>MOSES MOISES<\/strong><br \/>24.06 1819 &#8211; 26.04.1913<\/p>\n<p><strong>MARCUS LEBENSTEIN<\/strong><br \/>27.11.1856 &#8211; 04.06.1920<\/p>\n<p><strong>AMALIE LEBENSTEIN<\/strong><br \/>23.01.1851 &#8211; 05.03.1932<\/p>\n<p><strong>ALEXANDER LEBENSTEIN<\/strong><br \/>04.03.1859 &#8211; 12.09.1934<\/p>\n<p><strong>LINA LEVI<\/strong><br \/>15.01.1858 &#8211; 03.04.1937<\/p>\n<p><strong>MEIER MOISES<\/strong><br \/>22.12.1862 &#8211; 18.10.1937<\/p>\n<div id=\"attachment_2600\" style=\"width: 410px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Juedischer_Friedhof_001-e1484725223172.jpg\" rel=\"lightbox[2598]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2600\" class=\"wp-image-2600\" src=\"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/Juedischer_Friedhof_001-300x199.jpg\" width=\"400\" height=\"266\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2600\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Bludau &#8211; 30.03.2014 &#8211; Dorsten<br \/>Unter gro\u00dfer Anteilnahme aus Bev\u00f6lkerung und Politik wurde am Sonntagmorgen auf dem Wulfener J\u00fcdischen Friedhof an der Stra\u00dfe Auf der Koppel ein neuer Gedenkstein eingeweiht. Er soll an die j\u00fcdischen Mitb\u00fcrger aus Wulfen erinnern und die Namen wieder ins Ged\u00e4chtnis rufen, die hier beerdigt wurden. Neben acht Erwachsenen-, sind hier auch drei Kindergr\u00e4ber zu finden. Auf Anregung der Geschichtsgruppe des Heimatvereins Wulfen 1922 e.V. wurde in Erinnerung an die j\u00fcdischen Familien Moises, Lebenstein und Levi ein so genannter Ewiger Stein nun offiziell eingeweiht. Nach der musikalischen Er\u00f6ffnung der Veranstaltung durch die Bl\u00e4serklasse der Wulfener Gesamtschule, begr\u00fc\u00dfte Reinhard Schwingenheuer, Mitglied der Geschichtsgruppe des Heimatvereins, die \u00fcber 200 Anwesenden. Sowohl B\u00fcrgermeister Lambert L\u00fctkenhorst als auch der Vorsitzende der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, Dr. Mark Gutkin, hielten nachdenkliche und emotionale Reden. Anschlie\u00dfend wurde der Gedenkstein enth\u00fcllt. Au\u00dferdem trug Isaak Tourgman, der Kantor und Vorbeter der J\u00fcdischen Kultusgemeinde Kreis Recklinghausen, entsprechend der j\u00fcdischen Religion und Liturgie ein Gebet f\u00fcr die Verstorbenen vor. Zwei Sch\u00fcler der Gesamtschule, Emiliy Vogel und Tobias Fischer, lasen danach aus dem Alten Testament \u201eStein und Namen\u201c vor. Weitere vier Sch\u00fcler verlasen die Namen der auf dem Friedhof Beerdigten und die im KZ umgekommenen j\u00fcdischen Mitb\u00fcrger. Als Abschluss spielte die Bl\u00e4serklasse unter Leitung von Thomas Klemme das Musikst\u00fcck \u201eKlezmoresque\u201c.<\/p><\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201eWas w\u00e4re es sch\u00f6n, wenn auf diesem Friedhof eine Tafel mit den Namen der hier Bestatteten angebracht werden k\u00f6nnte\u201c, sagte Josef Moises aus Israel anl\u00e4sslich seines Besuches in Wulfen im Jahre 1978. Josef Moises, geboren im Jahre 1900, war in Wulfen geboren und aufgewachsen. Er \u00fcbernahm das elterliche Textilwarengesch\u00e4ft an der Hervester Stra\u00dfe, war Mitglied im Sch\u00fctzenverein, in der Freiwilligen Feuerwehr und Mitbegr\u00fcnder des Heimatvereins Wulfen im Jahre 1922. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde er in Polizeigewahrsam genommen, wurde zusammengeschlagen und gezwungen, Haus und Gesch\u00e4ft zu verkaufen. Im Februar 1939 konnte das Ehepaar Moises als eine der letzten j\u00fcdischen Familien nach Pal\u00e4stina ausreisen und entkam somit dem Holocaust und der nationalsozialistischen Terror- und Vernichtungsmaschinerie. Josefs Schwester Adele Moises wurde 1939 unter Schl\u00e4gen von SA-Leuten aus dem Dorf getrieben, hier \u00fcber die B 58 Richtung Deuten. Sie kam in ein Judenhaus in Recklinghausen und wurde von dort ins Ghetto Riga deportiert, wo sie \u2013 wie Augen-zeugen berichtet haben \u2013 wegen st\u00e4ndiger Nahrungsmittelknappheit verhungerte. Mit diesem furchtbaren Ausgang endete die Geschichte des j\u00fcdischen Lebens in der Gemeinde Wulfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Begonnen hatte diese Geschichte des j\u00fcdischen Lebens im Jahre 1800, also vor \u00fcber 200 Jahren, als der 1776 geborene Abraham Moises aus Anholt, einem Dorf im deutsch \u2013 niederl\u00e4ndischen Grenzgebiet bei Bocholt, nach Wulfen zog. Die Forschungsgruppe \u201eDorsten unterm Hakenkreuz\u201c stellte fest, dass die Familie Moises \u201ewohl die \u00e4lteste nachweisbare j\u00fcdische Familie im heutigen Dorsten war\u201c. Abraham Moises war H\u00e4ndler und Metzger. Als westf\u00e4lischer \u201eKiepenkerl\u201c, mit der Kiepe auf dem R\u00fccken, betrieb er Kleinhandel in Wulfen und Umgebung, ging durch die Bauernschaften in Wulfen, Deuten, Lembeck und Reken. Im Jahre 1838 erwarb Abraham Moises dieses Grundst\u00fcck und legte hier einen j\u00fcdischen Friedhof an. Er selbst starb 1847 und wurde als erster auf diesem Friedhof beigesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die zweite Generation der Moises-Familie in Wulfen waren Moses Moises und seine Frau Henriette. Die Familie hatte drei Kinder und wohnte seit 1868 in einem kleinen Haus an der Matth\u00e4usgasse im Dorfkern. Dort betrieb Moses Moises ein Gesch\u00e4ft mit Manufakturwaren und eine Schlachterei. Moses Moises wurde 93 Jahre alt und wurde 1913 hier auf dem Friedhof beigesetzt. Seine Frau Henriette starb schon 1896 und wurde auch hier bestattet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die dritte Generation der Familie Moises wurde von Meier Moises repr\u00e4sentiert. Er f\u00fchrte das elterliche und gro\u00dfelterliche Gesch\u00e4ft fort und galt in Wulfen und in der Herrlichkeit Lembeck als geachteter Gesch\u00e4ftsmann. Er war fest in das d\u00f6rfliche Leben integriert, war 1882 Sch\u00fctzenk\u00f6nig des Allgemeinen B\u00fcrgersch\u00fctzenvereins Wulfen und Vorstandsmitglied der Synagogenhauptgemeinde Dorsten. Im Jahre 1928 kaufte Moises ein Grundst\u00fcck an der Hervester Stra\u00dfe und baute dort \u2013 gegen\u00fcber vom Ehrenmal \u2013 ein neues Wohn- und Gesch\u00e4ftshaus. Er war verheiratet mit Johanna Jacob. Aus dieser Ehe gingen sieben Kinder hervor, von denen aber schon drei im Kindesalter verstarben: Susanna Moises, Adolf Moises und Hermann Moises sind auf diesem Friedhof in den drei Kindergr\u00e4bern beigesetzt. Die Tante von Josef Moises, Lina Levi, geboren 1858, kam nach dem Tode ihres Mannes 1921 nach Wulfen und wohnte im Hause der Familie. Sie starb 1937 mit 79 Jahren und wurde hier auf dem Friedhof beigesetzt. Meier Moises starb im Jahre 1937 mit 74 Jahren. Er war der letzte Verstorbene, der hier auf dem j\u00fcdischen Friedhof beigesetzt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Die zweite j\u00fcdische Familie in Wulfen war die Familie Lebenstein. Die Begr\u00fcnder der Wulfener Linie dieser Familie waren Marcus und Alexander Lebenstein. Beide wurden in Lembeck geboren, Marcus 1856 und Alexander 1859. Sie zogen von Lembeck nach Wulfen. Marcus blieb unverheiratet und starb 1920 in Wulfen. Er ist auf diesem Friedhof beigesetzt. Alexander Lebenstein kaufte 1894 ein Haus auf dem Kirchplatz an der Matth\u00e4uskirche. Er war Viehh\u00e4ndler, kaufte und verkaufte Rinder im ganzen Westm\u00fcnsterland bis hinauf zur holl\u00e4ndischen Grenze. Alexander war Mitglied und im Vorstand des Wulfener Sch\u00fctzenvereins. Er war verheiratet mit Amalie Lebenstein. Das Ehepaar hatte vier Kinder. Amalie und Alexander sind beide auf diesem Friedhof beigesetzt. Sie starben 1932 und 1934. Ihre vier Kinder sind nicht hier beerdigt. Der zweite Sohn, Hermann Lebenstein, fiel im Ersten Weltkrieg im Alter von 27 Jahren als Soldat an der Westfront in Frankreich. Sein Name steht auf der Gedenktafel f\u00fcr die gefallenen Soldaten am Wulfener Ehrenmal.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der \u00e4lteste Sohn, Josef Lebenstein, geboren 1886, \u00fcbernahm das Haus am Kirchplatz und den Beruf des Vaters als Viehh\u00e4ndler. Auch er k\u00e4mpfte im Ersten Weltkrieg als Soldat f\u00fcr sein Heimatland Deutschland an der Front. 1922 heiratete er Paula Friedmann aus Th\u00fcringen. Das Ehepaar bekam zwei Kinder, die Tochter Herta und den Sohn G\u00fcnter. Josef Lebenstein war Mitglied im Allgemeinen B\u00fcrgersch\u00fctzenverein in Wulfen und im Vorstand des Vereins. Auch in der Freiwilligen Feuerwehr war er aktives Mitglied. \u00dcber zwanzig Jahre, von 1913 bis 1933, war er Schriftf\u00fchrer der Wulfener Feuerwehr und seine gewissenhaften Aufzeichnungen sind bis heute in den Archiven der Wulfener Feuerwehr nachzulesen. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung musste er sein Amt abgeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Noch 1937 hatte Josef Lebenstein die hier zu sehende freie Fl\u00e4che vom Grafen von Merveldt gekauft, um den Friedhof zu erweitern und f\u00fcr sich und seine Familie eine w\u00fcrdige Ruhest\u00e4tte zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Einen radikalen Einschnitt brachte der 9. November 1938. In der Pogromnacht wurde dieser Friedhof von SA-Leuten verw\u00fcstet. Dem zehnj\u00e4hrigen G\u00fcnter Lebenstein wurde der Besuch der Wulfener Volksschule verboten. Er wurde mitten aus dem Unterricht herausgeholt und ihm wurde erkl\u00e4rt, dass er die Schule nicht mehr besuchen d\u00fcrfe. Die Lebensteins wurden aufgefordert, Deutschland kurzfristig zu verlassen. Das Haus und der den Lebensteins geh\u00f6rende Friedhofsteil mussten verkauft werden und am 22. Dezember 1938 emigrierte die Familie nach Amsterdam. Die Familie w\u00e4hnte sich dort in Sicherheit, aber mit dem deutschen \u00dcberfall und der Besetzung der Niederlande befand sich die Familie Lebenstein seit Mai 1940 wieder unter der deutschen Gewaltherrschaft. Am 9. Juli 1943 wurde die Familie Lebenstein in das Lager Westerbork in Nordholland gebracht. Herta Lebenstein, mittlerweile mit einem Werner M\u00fcnzer verheiratet, gebar im Lager im Dezember 1943 den kleinen Sohn Peter M\u00fcnzer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Josef Lebenstein und seine Frau Paula, der Sohn G\u00fcnter und die Tochter Herta sowie ihr kleiner, erst 10 Monate alter Sohn kamen ins Konzentrationslager Auschwitz und sie haben alle nicht \u00fcberlebt. Sie sind dort in den Gaskammern ermordet worden. Zu ihrem Gedenken wurden im Jahre 2007 die sogenannten \u201eStolpersteine\u201c am Rande des Matth\u00e4uskirchplatzes verlegt, damit sie und ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Der einzige \u00dcberlebende aus dieser Familie war der angeheiratete Mann von Herta Lebenstein, Werner M\u00fcnzer. Die Geschichtsgruppe des Heimatvereins hat nach ihm gesucht und hat ihn in den USA ausfindig machen k\u00f6nnen. Werner M\u00fcnzer hat den Holocaust \u00fcberlebt. Er ist heute (2014) 93 Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Von der Familie Moises kamen die beiden Schwestern Paula und Adele im Ghetto Riga ums Leben. Josef Moises, seine Mutter Johanna und seine Frau Senta konnten 1939 nach Pal\u00e4stina auswandern. Josef und seine Frau bauten sich in einem neu gegr\u00fcndeten Kibbuz eine neue b\u00e4uerliche Existenz auf. 1944 wurde ihre Tochter Miriam geboren. Josef Moises hielt zeit seines Lebens brieflichen Kontakt zu einigen Wulfenern, den intesivsten mit seinem fr\u00fcheren Mitsch\u00fcler und Nachbarn Gottfried Roring. 1978 kam er w\u00e4hrend eines Europaurlaubs f\u00fcr einen Tag nach Wulfen. Er besuchte diesen Friedhof und \u00e4u\u00dferte hier den Wunsch nach einer Namenstafel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Diesen Wunsch, von dem Mitglieder der Geschichtsgruppe des Heimatverein Wulfen erst viel sp\u00e4ter an Hand von Quellen erfahren haben, hat der Heimatverein Wulfen ihm &#8211; wenn auch sp\u00e4t und viele Jahre nach seinem Tod 1985 &#8211; im April 2014 erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Aus der angedachten Namenstafel ist nun ein sehr sch\u00f6ner gestalteter und w\u00fcrdiger Stein geworden. Daf\u00fcr danken wir dem Steinmetz, Herrn Odinokov und seiner Frau, ganz herzlich. Auch der Stadt Dorsten, Herrn B\u00fcrgermeister Lambert L\u00fctkenhorst und der Sparkasse Vest Recklinghausen danken wir recht herzlich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung dieses Vorhabens. Ohne ihre Hilfe w\u00e4re die Aufstellung des Gedenksteins in seiner jetzigen Form nicht m\u00f6glich gewesen. Wir bedanken uns auch bei Herrn Klemme und den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern der Gesamtschule Wulfen, die der Gedenkstunde im April 2014 mit ihrer musikalischen Begleitung einen w\u00fcrdevollen Rahmen verliehen, sowie bei Herrn Dr. Gutkin und Herrn Tourgmann von der j\u00fcdischen Gemeinde Recklinghausen, die diese Gedenkstunde mit gestalteten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Den hier Bestatteten und ihren heute lebenden Nachkommen rufen wir zu:<br>Wir werden euch nicht vergessen.<br>Wir wollen, dass dieser Friedhof eine w\u00fcrdige Erinnerungsst\u00e4tte bleibt.<br>Wir m\u00f6chten die Erinnerung an j\u00fcdisches Leben in Wulfen aufrecht erhalten.<br>Wir m\u00f6chten, dass die Ausl\u00f6schung j\u00fcdischen Lebens, Unrecht und Holocaust nicht vergessen werden.<br>Wir m\u00f6chten ein Zeichen setzen gegen Unrecht und Intoleranz.<br>M\u00f6gen die Toten hier ruhen in Frieden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf diesem Friedhof sind bestattet: ABRAHAM MOISES1766 &#8211; 29.12.1847 HENRIETTE MOISES17.05.1818 &#8211; 17.12.1896 SUSANNA MOISES30.09.1896 &#8211; 26.08.1897 ADOLF MOISES27.09.1897 &#8211; 31.10.1897 HERMANN MOISES24.11.1898 &#8211; 17.02.1902 MOSES MOISES24.06 1819 &#8211; 26.04.1913<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/juedischer-friedhof\/\" class=\"more-link themebutton\">Read More<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_cbd_carousel_blocks":"[]","footnotes":""},"class_list":["post-2598","page","type-page","status-publish","hentry"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-10 12:55:20","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2598"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8319,"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2598\/revisions\/8319"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}