{"id":2980,"date":"2017-02-21T23:06:57","date_gmt":"2017-02-21T22:06:57","guid":{"rendered":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/?page_id=2980"},"modified":"2020-12-17T00:25:15","modified_gmt":"2020-12-16T23:25:15","slug":"surick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/surick\/","title":{"rendered":"Surick"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Surick_001-e1487714798178.jpg\" rel=\"lightbox[2980]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/heimatverein-wulfen.de\/wp01\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Surick_001-300x203.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2982\" width=\"300\" height=\"203\"\/><\/a><figcaption> Die \u201eS\u00fcrker Germanen\u201c beim Festumzug 1983 Foto: Heinrich Grewer <\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Eine der \u00e4ltesten Nachbarschaften in Wulfen ist nachweislich der Surick. In der \u201eCopia protokolli\u201c \u00fcber die gutsherrlichen Verh\u00e4ltnisse der Gemeinde Wulfen aus dem Jahre 1786 ist nachzulesen, dass Joan Henr. Waterkotte und Schonebeck aus dem Kirchspiel Wulfen Bauerschaft Surich sich wegen des \u201eSuricher Bruch\u201c \u00fcber die \u201eWulfenschen\u201c \u00e4rgern und deswegen mit ihnen in Uneinigkeit leben. Leider ist nicht erw\u00e4hnt, wie der Streit beigelegt werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">\u201eIn den fr\u00fcheren Jahren waren die nachbarrechtlichen Beziehungen (gegenseitige Rechte und Pflichten) in ungeschriebenen Gewohnheitsrechten geregelt. Sie vererbten sich von Generation zu Generation. Wie uns m\u00fcndlich \u00fcberliefert wird, verlief das nachbarschaftliche Leben in guten und freundlichen Bahnen. Die Nachbarn leisteten sich Hilfe in guten wie schlechten Zeiten. Sie hatten ihre j\u00e4hrlichen Versammlungen und gesellten sich in freudigen Stunden.\u201c Diese Notiz in den Unterlagen vom 1. Januar 1953 bringt Sinn und Zweck des Nachbarschaftsgedankens auf den Punkt, indem das solidarische Handeln in den Mittelpunkt gestellt wird. Neben den Jahreshauptversammlungen, so wissen Vorsitzender und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer in ihren Annalen zu berichten, finden Fastnachtsfeste, Kindersch\u00fctzen- und Erntedankfeste statt. Nicht selten erschallt dann die \u201eS\u00fcrker Internationale\u201c mit Kehrreim und Schunkeltext \u201eAch kennt do nich eener datt S\u00fcrkerland &#8230;\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">N\u00e4here nachbarliche Verbindungen bestehen zu den Nachbarschaften Dimke, Kippheide und Strock-Lembeck. So werden noch heute die Nachbarn zur Teilnahme an Beerdigungen und dem anschlie\u00dfenden Kaffeetrinken eingeladen. Zu besonderen Anl\u00e4ssen leisten die Suricker selbstverst\u00e4ndlich auch ihren Beitrag. Als im Mai 1952 der M\u00fcnsteraner Di\u00f6zesanbischof nach Wulfen kommt, errichten sie einen Bogenkranz f\u00fcr den Stra\u00dfeneingang zur damaligen Notkirche.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\">Beim 150-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4umssch\u00fctzenfest am 26. Juni 1983 begeistert die Nachbarschaft Surick als eine der sch\u00f6nsten und fantasievollsten Gruppen die Festg\u00e4ste, indem sie mit starker Besetzung, wie auch schon 1933 zum 100-j\u00e4hrigen und 1958 zum 125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um, als alte Germanen auftreten und den Umzug eindrucksvoll bereichern. Infolge des Aufkaufes von Geb\u00e4uden und H\u00f6fen durch die Entwicklungsgesellschaft Wulfen f\u00fcr das neue Stadtgebiet hat sich die Nachbarschaftsgruppe verkleinert. Heute umfasst sie noch 12 Familien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der \u00e4ltesten Nachbarschaften in Wulfen ist nachweislich der Surick. 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