Author Archives: Reinhold

Wegkreuz Kippheide

Dieses Wegkreuz wurde in den Jahren 1955/56  erbaut. Die feierliche Einweihung durch Pastor August Pelkum fand am 10. Juni 1956 statt.

Vier Familien von der Kippheide, die „Heidecker Nachbarschaft“, haben das Kreuz gemeinschaftlich errichtet: die Höfe Schulte Spechtel, Rickert-Stockhoff, Linneweber-Becker und Große Boes. Ursprünglich sollte das Kreuz schon nach dem Ersten Weltkrieg entstehen und an die gefallenen Soldaten von der Kippheide erinnern, aber das Projekt wurde immer wieder verschoben und erst zehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Angriff genommen, auch aus Dankbarkeit, dass die Nachbarschaft im Zweiten Weltkrieg relativ glimpflich davon gekommen war.  So steht auch an der Rückseite des Kreuzes:

„Gott zum Dank – Maria zu  Ehren – unseren Toten zum Gedenken“

Bei der Grundsteinlegung am 12. April 1956 wurde eine Urkunde in den Sockel eingemauert, auf der das Versprechen niedergeschrieben war.

Das Kreuz ist aus Anröchter Sandstein gebaut. Der Korpus am Kreuz ist von der Künstlerin Büscher-Eilert aus Horstmar und stellt den leidenden Heiland dar.

Das Kreuz steht in landschaftlich schöner Lage am Midlicher Bach, hinter dem Kreuz beginnt ein Waldgelände, westlich erstreckt sich bis zur Bahnlinie ein relativ feuchtes Wiesengelände, der „Hetker“ (= Heide) – Bruch. Ab 1978 entstand südlich des Kreuzes das Wohngebiet „Westabschnitt“ der „Neuen Stadt Wulfen“.  Die dortigen Straßenbezeichnungen Heidbruch, Hetkerbruch, Grehenbruch und Wiesenbruch erinnern an die alten Flur- und Geländebezeichnungen.

Die Pflege des Kreuzes und der gesamten Anlage übernehmen nach wie vor die oben genannten Familien. Bei der jährlichen Feldprozession dient das Wegkreuz als Station und wird festlich mit Blumen und Fahnen geschmückt.


Bildstock Poertners Kruez_old

Bildstock erzählt Geschichte selbst
Neuer Platz für Poertners Kruez

WULFEN. Mal war es von Menschen umringt, dann lag es einsam beim Friedhofsgerümpel und immer wieder geriet es in Vergessenheit, um immer wieder gefunden und aufgestellt zu werden. Poertners Kruez hat nun endlich wieder einen Platz in seiner Gemeinde, denn die Wulfener segneten den Bildstock in der Pfarrkirche St. Matthäus während des Gottesdienstes ein. Seine Geschichte erzählt das Kreuz selbst.

„Ich will keine Predigt halten“, begann Horst Hinzmann in der Kirche, „sondern vorlesen, was Pörtners Kruez in seiner Muttersprache zun vertellen hat“.  Zum ersten Mal wurde es 1830 aufgestellt und knapp hundert Jahre später schrieb Hauptlehrer Bartmann den Werdegang des Bildstocks aus der Sicht des Kreuzes. Im Mai 1993 fanden die Mitglieder des Heimatvereins Wulfen zu ihrer Überraschung eine verschlossene Glasflasche im Sockel des Bildstocks. Darin lagen die Schriften des Hauptlehrers und Geldscheine aus der Inflationszeit 1922/23.
So hörte denn die Gemeinde Wulfen den Wunsch des Kreuzes, nicht wieder in Vergessenheit zu geraten und schon gar nicht im Gerümpel. Dorthin kam es 1907, weil die „Rose“-Brauerei das Kirchengrundstück erwarb, auf dem es stand. Aufgestellt und wieder wegtransportiert, verweilte es die letzten Jahre im Bauhof. Nunn steht es an der Ecke des Pfarrhausgrundstücks Burgring 9, „für immer“, wie Hinzmann hofft.
Alle Helfer und Firmen, die von Mai bis jetzt den Umzug des Kreuzes unterstützten, trafen sich nach dem Gottesdienst zu einem Umtrunk. Derweil stand Poertners Kruez ganz still in seiner Ecke und genoß seinen Ruhe-Stand. niwi

Quelle: WAZ, Lokalteil Dorsten 12. August 1998

Kickerturnier 2016

06.02.2016
Kinder und Jugendliche ringen um Kickermeisterschaft;
Niklas Brüggemann (9 Jahre) gewinnt Meisterschaft 2016

Zum fünften Mal hat der Heimatverein Wulfen für Kinder und Jugendliche im Heimathaus Wulfen ein Fußballkickerturnier ausgetragen. In dem am Samstag dem 06.02.2016 ausgetragenen Kickerturnier spielten die Teilnehmer mehr als 2 Stunden, in 32 Spielen, um die Platzierungen. Niklas Brüggemann (10 Jahre), gewinnt das Turnier und wird „Kickermeister 2016“.

Das Organisationsteam Claudia Brokamp-Guthoff, Ulrich Guthoff, Edith und Reinhold Grewer sprachen von einem „Tollen Erfolg“ für die teilnehmenden Kinder wie auch für die applaudierenden Fans, den Eltern der Kinder. Sie sagten den Kindern die Austragung eines Turniers 2017 bereits zu.

Gewonnen haben:

1. Niklas Brüggemann (9),
2. Phil Lutz (8),
3. Jonas Brüggemann (11),
4. Luka Große-Ophoff (10),
5. Marina Herbechter (9),
6. Moritz Brinkmann (9),
7. Jonas Große-Ophoff (10),
8. Matthias Heidermann (9),
9. Jonas Bösing (8)

Die Teilnehmer gewannen neben Medaillen und Urkunden, Freikarten zu einem Heimspiel des FC Schalke 04, Einkaufs-gutscheine, Stereo-Kopfhörer, Gesellschaftsspiele, Freikarten für eine Kanufahrt, Freikarten für Reitstunden auf einem Reiterhof, Kinogutscheine und andere wertvolle Sachpreise.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

  • Basketballsportverein Wulfen BSV,
  • Autohaus Borgmann,
  • Kanusportverein Dorsten,
  • Provinzial-Versicherungen Rommeswinkel & Huthmacher,
  • Volksbank Dorsten-Wulfen eG,
  • Wulfenhof und
  • Sparkasse Vest Recklinghausen Geschäftsstelle Wulfen.

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Kickerturnier 2016

Dorstener Besentage 2017

Heimatverein Wulfen greift zu den Besen

Wulfen. Der Wulfener Heimatverein beteiligte sich auch in diesem Jahr mit einer großen Gruppe an den Dorstener Besentagen. Die Mitglieder des Heimatvereins trafen sich am Donnerstag dem 23. März am alten Friedshofskreuz, Im Wauert / Ecke Zur Potmere.

Ausgesuchte Straßenbereiche in Alt-Wulfen wurden vom Unrat befreit. Gereinigt wurde der Park „Im Wauert“, der Große Ring (zwischen Wittenbrink und Frankenstraße), der Rhönweg und das Wäldchen hinter dem Heimathaus. Am jüdischen Friedhof wurden einige Bäume und Sträucher vom Totholz befreit.
Fotos: Guido Bludau

Dorstener Besentage 2017

Dorstener Besentage 2017

Dorstener Besentage 2017

Dorstener Besentage 2017

Dorstener Besentage 2017

Jahrestag der Bombardierung Wulfens

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

 Aus Anlass des 72. Jahrestages der Bombardierung Wulfens nahmen am Mittwoch dem 22.03.2017 mehr als 40 Personen an einer Gedenk-veranstaltung an der Pfarrkirche St. Matthäus teil. Zunächst sprach die evangelische Pfarrerin Anke Leuning und leitete mit ihren Worten ein stilles Gedenken ein.
Um 10:10 Uhr, dem Zeitpunkt der damaligen Bombardierung, läuteten die Glocken der Pfarrkirche St. Matthäus wie auch die Glocken der evangelischen Gnadenkirche.
Ein Mitglied des Heimatvereins Wulfen verlas die Namen der damals Verstorbenen.

Karl-Heinz Bleser 8 Monate
Johanna Droste 30 Jahre
Anna Feldmann 57 Jahre
Bernhardine Grewer 43 Jahre
Werner Grewer 9 Jahre
Willi Grewer 7 Jahre
Hedwig Pier 21 Jahre
Johann Potthast 68 Jahre
Franz Rößmann 68 Jahre
Wilhelm Rößmann 59 Jahre
Christine Rößmann 59 Jahre
Franziska Rößmann 32 Jahre
Gertrud Rößmann 16 Jahre
Elisabeth Rohlof 34 Jahre
Annette Rohlof 5 Jahre
Karl-Heinz Rohlof 2 Jahre
Toni Schäpers 4 Jahre
Bernardine Stolbrink 21 Jahre
Hilde Stolbrink 19 Jahre
Heinz Stolbrink 16 Jahre
Hilde Wibbelt 15 Jahre
Siegmund Konitzki 29 Jahre
Carl Henschel 42 Jahre, aus Gelsenkirchen

An den Stolpersteinen, vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Lebenstein, hatte der Heimatverein Wulfen eine Rose niedergelegt.
An diesem Ort wurde auch der Opfer der Familien Lebenstein und Moises, aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.

Abschließend sprach Pfarrerin Leuning ein Gebet und erteilte den Anwesenden einen Segen.

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

72. Jahrestag der Bombardierung Wulfens
am 22.03.2017

Heiligenhäuschen Kottendorferfeld_old

Heiligenhäuschen Kottendorferfeld zur Feldprozession hergerichtet

Am Rand des Wäldchens Kottendorferfeld/Präsenkam, gegenüber dem Hofeingang Stadtmann, steht ein gemauertes Heiligenhäuschen, das vor 116 Jahren von der dort wohnenden Familie Rößmann/Große-Kottendorf erbaut worden ist. Im Innern steht ein altarähnlicher Unterbau, der in französich die Inschrift „Unserer lieben Frau vom guten Herzen Jesu. Genehmigt vom Hl. Vater am 07. Sept. 1878“ enthält. Darüber ist eine Mutter-Gottes-Figur angebracht, die auf ihren Armen das Jesukind trägt.

Der Anlaß zum Bau dieses Heiligenhäuschens ist den Nachkommen nicht mehr bekannt. Es wird von der Familie Stadtmann gehegt und gepflegt und dinet nioch heute der Kath. Kirchengemeinde St. Matthäus bei der alljährlich stattfindenden großen Feldprozession als Bet- und Segensstation.

In den letzten Jahren ist das Heiligenhäuschen mehrmals von Unbekannten beschädigt worden. So wurde Ende 1993 die dort seit 1978 aufgestellt gewesene Muttergottes mutwillig zerstört. Familie Stadtmann hat im Frühjahr 1994 eine schöne Holzfigur wiedererworben, die jetzt dort untergestellt ist. Der vom Wulfener Heimatverein dazu angefertigte Holzsockel, auf dem die Muttergottes mit Kind steht, ist mit „Unsere liebe Frau“ beschriftet. Auf der Rückseite ist zur Erinnerung eingraviert:
„Dies Heiligenhäuschen ist seit dem Aufbau im Jahr 1878 im Besitz der Familie Rößmann / Große-Kottendorf / Oberwalleney / Stadtmann. Die seither aufgestellte Mutter-Gottes-Figur wurde 1993 von Unbekannten mutwillig zerstört. August und Liesel Stadtmann haben bei Mitwirkung der Kath. Kirchngemeinde St. Matthäus und des Heimatvereins Wulfen das Heiligenhäuschen neu eingerichtet und abgesichert.
.. Wulfen, im Mai 1994“

Neu aufgestellte Mutter-Gottes-Figur

Wir wünschen und hoffen, daß das Heiligenhäuschen in dieser schönen Ausstattung uns noch viele Jahre erhalten bleibt.

MADONNA MIT DEM KIND
DU STEHST IN SCHNEE UND WIND
BEI SONNENSCHEIN UND NACHT
AM WEG IN STILLER WACHT:
TROST LÄCHELST DU SO MILD
O GÜTIG MUTTERBILD
DEM MÜDEN WANDERER ZU
IN DEINER FROMMEN RUH:
J. Spangemacher

Quelle: Grewer, Heinrich: Das Heiligenhäuschen im Kottendorferfeld in Wulfen,  Heimatkalender 1995, S. 48

Heiligenhäuschen Wauert

An der Straße „Im Wauert“, in der Nähe des Hofeinganges Heidermann, steht ein Heiligenhäuschen, worin auf einem altarähnlichen Unterbau eine Christusstatue steht. Es wird von der Nachbarschaft Wauert und den unmittelbar dort wohnenden Anliegern baumäßig betreut. Zum alljährlichen Fronleichnamsfest wird es zudem mit Blumen, Grün und Birkenstauden für die kirchliche Prozession als Bet- und Segenstation geschmückt.

Nach der „Brunnschen Chronik“ wurde das Heiligenhäuschen im Jahr 1879 für 100 Taler errichtet. Bis zum Jahr 1917 stand es auf der anderen Seite der Straße neben dem Hof Hemker. Mit Einsatz von Französischen Kriegsgefangenen wurde das Gebäude abgebrochen und überwiegend mit denselben Materialien an der jetzigen Stelle wieder aufgebaut.

In den letzten Jahren vor 1980 wurde die im Heiligenhäuschen untergestellte Christusfigur mehrmals geraubt oder zerstört. Von der Nachbarschaft Wauert in Verbindung mit der Kirchengemeinde St. Matthäus wurde darauf festgelegt, den Eingang des Häuschens durch eine stabile Eisenpforte abzusichern und ein hölzernes Christusbildnis anfertigen zu lassen, das befestigt angebracht werden kann.

Für die Schnitzarbeit der Christusfigur wurde der Standbalken des früheren Pelzer-Kreuzes verwendet. Das Pelzer-Kreuz war, wie die Brunnsche Chronik berichtet, seit dem Jahr 1875 in einem Kapellchen in der Nähe der früheren Kaplanei am Orthöver Weg aufgestellt. In den Jahren nach dem ersten Weltkrieg wurde das Kapellchen wegen des Ausbaues des Orthöver Weges und der Errichtung des Kriegerehrenmals abgebrochen.

Die Rückseite des Christusbildnisses „Jesus unsere Hoffnung“ enthält folgende Inschrift: „Dieses Christusbild ist aus dem Stammholz des „Pelzer-Kreuzes“ angefertigt. Das Kreuz wurde im Jahr 1875 von Heinrich Buddenbrock gen. Pelzer für ein Gelöbnis gespendet, von ihm zu Fuß vom Wallfahrtsort Kevelaer nach Wulfen geholt und in der Nähe der früheren Kaplanei am Orthöver Weg aufgestellt. Bei der Anlage des Kriegerehrenmals im Jahre 1925 wurde es abgebaut und in der Pfarrkirche untergebracht. In den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg diente es als Friedhofskreuz im Kottendorferfeld.

Das Bild wurde im Auftrag des Pfarrers Karl Pilatus – Kath. Kirchengemeinde St. Matthäus – vom Wulfener Heinrich Grewer geschnitzt und im Mai 1980 im Heiligenhäuschen beim Bauern Heidermann aufgestellt.

Im Frühjahr 1993 wurde das Heiligenhäuschen wegen aufgetretener Witterungsschäden renoviert. Das Fundament wurde isoliert, die Fugen des Mauerwerks und der Innenputz erneuert und das Dach mit einer neuen Kupferabdeckung versehen. Die Arbeiten wurden von den Mitgliedern der Nachbarschaft Wauert ausgeführt und die Materialkosten mit Spenden gedeckt.

(Auszug aus Heimatkalender 1994, Heinrich Grewer „Das Heiligenhäuschen „Im Wauert“ in Wulfen“, S. 51 – 53)

Restauration 2012, 2013

Juli 2012
Dorfnachbarschaft feiert Richtfest

Richtfest Bildstock Wauert
Foto: G. Bludau

Richtfest Bildstock Wauert
Foto: G. Bludau

 

 

Richtfest Bildstock Wauert
Foto: G. Bludau

 

 

 

 

 

Richtfest Bildstock Wauert
Foto: G. Bludau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit dem Abriss des traditionellen Wulfener Heiligenhäuschen im September 2011 laufen die Arbeiten für denWiederaufbau unweit des alten Standortes im Wauert. Trotz des durchwachsenem Wetters der letzten Woche wurde es nun geschafft, den Dachstuhl in Eigenleistung wieder aufzubauen. Dies wurde durch die Dorfnachbarschaft Wauert mit einem gebürtigen Richtfest gefeiert. Dochbevor es soweit war, mussten noch ein paar traditionelle Handlungen in die Tat umgesetzt werden. So durfte zunächst Hanni Heidermann, als Hausherrin des angrenzenden Bauernhofes, auf dem auch der Bildstock steht, die letzte Schraube eindrehen. Anschließend verlass Kalle Lutz, als Baukoordinator, den Richtspruch unter dem Beifall der anwesenden Nachbarschaft. Abschließend wurde mit Korn auf das gute Gelingen und die Standfestigkeit des neuen Bauwerks angestoßen. Nach diesem Akt wurde sich gemütlich zusammen gesessen und besprochen wie es in den kommenden Wochen weiter gehen soll. Nach bisherigem Planungstand sollen die Arbeiten am Bildstock, der im Original bereits im Jahre 1879 hier stand, bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, so dass er im kommenden Jahr im neuen Glanz erstrahlt.

Ein Grund für den Standortortwechsel und den Wiederaufbau des Heiligenhäuschens ist eine weit über 300 Jahre alte Eiche, die dem Bildstock seinen Standort streitig macht. Der Baum wurde im Laufe der Jahre immer mächtiger. Die Dorfnachbarschaft Wauert, die schon seit je her das Häuschen betreut, hat sich deshalb entschlossen, es um einige Meter zu versetzen. Das aus dem Jahre 1879 stammende Haus, wurde im Jahre 1917 schon einmal versetzt und musste nun für den erneuten Standortwechsel komplett abgebaut werden.

(Lokalkompass, 21.07.2012)

Mai 2013
Bildstock erstrahlt in neuem Glanz

Foto: G. Bludau

Foto: G. Bludau

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit dem Abriss des traditionellen Heiligenhäuschens an der Ecke Linnertweg / Im Wauert sind fast 19 Monate vergangen. Doch mit der gleichen Nachhaltigkeit, mit der sich die Nachbarschaft Wauert für dieses für sie ehrgeizige Projekt eingesetzt hat, wurde das Heiligenhäuschen nun vollendet.

„Fertig!“, treffender hätte Kalle Lutz es nicht formulieren können und blickt dabei in die zufriedenen Gesichter seiner Mitstreiter Jupp Schlagenwerth und Pit Brzezinski, denn mit dem Anbringen des Kupferkäppchens an der Dachkonstruktion ist auch das letzte fehlende Teil an seinen Platz gerückt.

Nicht wirklich weit weg von seinem bisherigen Standplatz erstrahlt der wiedererrichtete Bildstock, wie die offizielle Grundbuchbezeichnung lautet, in alter und doch neuer Pracht. Auch die nicht weg zu denkende Eiche hat keinen Schaden gelitten, lediglich ihre erdrückende Nähe wurde ihr genommen. Die Notwendigkeit Eiche und Heiligenhäuschen auseinander zu bringen war seit langem deutlich zu erkennen.

Schien es dem Betrachter doch so, als ob sich die Eiche auf den Bildstock stützen wollte. Das wäre über kurz oder lang katastrophal für das schwächere Gebäude ausgegangen. Folgerichtig hat die Nachbarschaft Wauert sich ihrer Verantwortung gestellt und sich in Einklang mit der Familie Heidermann, dem Heimatverein Wulfen und der katholischen Kirchengemeinde St. Matthäus daran gemacht, den Missstand durch Versetzen des Bildstockes zu verändern. An freiwilligen Helfern aus den eigenen Reihen fehlte es nicht.

Auch fanden sich erfreulich viele Wulfener Mitbürger und Firmen, die mit sachlicher und finanzieller Unterstützung die Umsetzung möglich und machbar werden ließen. Mit Vorsicht wurde der Abriss, richtig wäre eher Abbau, begonnen, wollten die Beteiligten doch einen Einsturz vermeiden. Aber mit der Freilegung und Einsicht in die gesamte Konstruktion stieg die Sicherheit der Arbeiten. Noch brauchbare Teile wurden gelagert, der Altar zwischenzeitlich bei Familie Heidermann sorgsam untergebracht. Nach geschätzten 800 Stunden Manpower befindet sich das Heiligenhäuschen da, wo es nach Aussage berufener Beobachter mindestens für 100 Jahre unbehelligt bleiben kann und dann das macht, wozu es immer gedacht war: ein Ort zum Verweilen für all diejenigen, die einen Platz der Einkehr in unserer hektischen Zeit zu schätzen wissen.

Offiziell gesegnet wird das Heiligenhäuschen bei dem Feldgottesdienst auf dem Hof Heidermann am 5. Mai 2013. Dabei kommt der vom Vorsitzenden des Heimatverein Wulfen, Johannes Krümpel, neu angefertigte Altar zu seinem ersten Einsatz. Daran anschließend sorgt die Nachbarschaft Wauert für das leibliche Wohl derjenigen, die bei einem Bier und/oder Würstchen den Bildstock gebührend bewundern wollen.

Danke sagen möchte die Nachbarschaft Wauert all den Mitgliedern und Freunden, die in jedweder Form dieses Projekt unterstützt haben. Danke auch für die finanziellen Zuwendungen der katholischen Kirchengemeinde St. Matthäus, des Heimatvereins Wulfen, der Familie Fritz Heidermann, des Fuhrunternehmens Humbert, des Malerbetriebes Schonebeck, der Fa. Kensy Inh. Th. Holtrichter, des Baustoffhandels Heiming, der Fa. Heinz Diekert, des ehem. Schuhhauses Harding, der Fa. Brokamp und der hiesigen Provinzial-Geschäftsstelle Rommeswinkel & Huthmacher, ohne die die Umsetzung nur schwer möglich gewesen wäre.

(Lokalkompass, 25.04.2013)

Schülerwettbewerb 2016

Auszeichnung der Preisträger Schülerwettbewerb 2016, Foto: Christian Gruber

Kennst Du Wulfen?

Der Heimatverein Wulfen 1922 e.V. hatte zum wiederholten Male in den Wintermonaten Wulfener Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 16 Jahren zur Teilnahme an einem Quiz

„Kennst Du Wulfen III?“

aufgerufen. Teilnehmer dieses Wettbewerbes beantworten 23 Fragen, welche sich mit der Vergangenheit und Gegenwart Wulfens beschäftigen. Die Lösungsunterlagen waren bis spätestens Sonntag dem 03.04.2016 (Ende der Osterferien) dem Heimatverein einzusenden.

Unter den Einsendern der richtig oder am meisten richtig beantworteten Fragen vergab der Heimatverein Wulfen folgende Preise:

1. Phil Lutz, 8 Jahre, Büchergutschein (Wert von 60,- Euro),
1. Gereon Arentz, 15 Jahre, Büchergutschein (Wert von 40,- Euro),
2. Collin Große-Ophoff, 10 Jahre, (Kanufahrt auf der Lippe),
2. Jonas Große-Ophoff, 10 Jahre, (Kanufahrt auf der Lippe),
2. Luka Große-Ophoff, 10 Jahre, (Kanufahrt auf der Lippe),
6. Laurenz Emanuel Grunewald, 8 Jahre, Büchergutschein,
7. Charlotte Hüttermann, 6 Jahre, Gutschein Reitstunde,
8. Jule Borgmann, 11 Jahre, Gutschein Reitstunde,
8. Nele Potthast, 11 Jahre, Gutschein Reitstunde,
10. Felix Brockhaus, 6 Jahre, Büchergutschein,
11. Robin Badde, 7 Jahre, Büchergutschein,
12. Aron Badde, 9 Jahre, (Kanufahrt auf der Lippe) und
13. Sofia Thiel, 10 Jahre, Büchergutschein

Auszeichnung der Preisträger Schülerwettbewerb 2016, Foto: Christian Gruber

Auszeichnung der Preisträger Schülerwettbewerb 2016, Foto: Christian Gruber

Auszeichnung der Preisträger Schülerwettbewerb 2016, Foto: Christian Gruber

Auszeichnung der Preisträger Schülerwettbewerb 2016, Foto: Christian Gruber

Schülerwettbewerb 2017

Hochzeitsfeier der
Eheleute Eheleute Elisabeth und Heinrich Grewer
am 19. Mai 1925
Foto: Archiv Heimatverein

Hochzeit der
Eheleute Elisabeth und Franz Brüggemann
am 26. Juli 1925
Foto: Archiv Heimatverein

F O T O A U F N A H M E N   U N D   G E S C H I C H T E N   R U N D   U M 

„D I E   H O C H Z E I T   M E I N E R   G R O S S E L T E R N

Liebe Kinder und Jugendliche, liebe Schülerinnen und Schüler,

fragt Eure Oma, Euren Opa, Eure Eltern, Tanten und Onkel und schickt uns Fotoaufnahmen und/oder interessante Berichte von der Hochzeit Eurer Großeltern, Urgroßeltern.

Von besonderem Interesse sind Fotoaufnahmen von der Hochzeit (von den Vorbereitungen, der Trauung, der Hochzeitsfeier). Die Fotoauf-nahmen bitten wir mit Angaben des Datums der Hochzeit und der Namen abgebildeter Personen zu versehen.
Auch die Schilderung ungewöhnlicher und sonderbarer Gegeben-heiten, Pannen oder besonders lustiger Ereignisse kann als Beitrag eingereicht werden..

T O L L E   P R E I S E   L O C K E N

Die drei originellsten Geschichten oder Fotoaufnahmen sowie die ältesten Fotoaufnahmen werden mit tollen Preisen belohnt.
Teilnehmen können Wulfener Schülerinnen und Schüler bis zum 16. Lebensjahr.

 

Die Lösungsunterlagen sind bis spätestens

Sonntag dem 23.04.2017 (Ende der Osterferien)
abzugeben bei oder einzusenden an

Heimatverein Wulfen 1922 e.V.
Stichwort „Schülerwettbewerb 2017“
Johannes Krümpel
1. Vorsitzender
Wittenbrink 16
46286 Dorsten

 

Weiterhin ist es möglich die Wettbewerbsunterlagen in digitalisierter Form (Dateiformat) einzureichen.
Die e-mail-Adresse des Heimatverein Wulfen lautet:

info@heimatverein-wulfen.de      

Wenn ihr Fragen habt, das Projektteam hilft gerne weiter.

Ansprechpartner sind:
– Marion Rible (Telefon: 20 88 65),
– Reinhard Schwingenheuer (Telefon: 39 93) oder
– Reinhold Grewer (Telefon: 64 10)

von der Geschichtsgruppe des Heimatverein Wulfen 1922 e.V.

Unter den Einsendern vergibt eine Jury des Heimatvereins Wulfen folgende Preise:

  1. Büchergutschein im Wert von 50,- €
  2. Büchergutschein im Wert von 30,- €
  3. Büchergutschein im Wert von 15,- €
    Weitere Sachpreise

Die Siegerehrung erfolgt am Sonntag, 23. Juli 2017 beim Tag der offenen Tür des Heimatvereins, Rhönweg 11.

Wettbewerbsunterlagen können hier heruntergeladen werden: Schülerwettbewerb_2017_Aufruf